Ich bin eine zuverlässige Gottesdienstgängerin und hätte nie gedacht, was mir alles fehlen wird, dass auf unbestimtme Zeit keine leibhaftigen Zusammenkünfte erlaubt sind... Klar genieße ich es gerade, dass vorhin nicht der Wecker geklingelt hat - aber als die Kirchenglocken geläutet haben und ich an der Kirche vorbeigejoggt bin habe ich es vermisste hineinzugehen... Die ersten Worte mit Gemeindegliedern zu wechseln, gemeinsam zu singen, zusammen zu beten und unseren Glaubene zu kennen. Wie gut es tut, dass so viele auf die Idee kommen elektronisch miteinander verbunden zu sein - auf den unterschiedlichsten Kanälen - so wie hier!
Ich überlasse das als Pfarrerin im Welzbachtal mal eher denen, die das eh viel besser können als ich! Da mach' ich lieber auf eure Medien aufmerksam!
Mit geht seit gestern Abend das Lied aus dem neuen lilanen Gesangbuch durch den Kopf:
Und ein neuer Morgen (Herr, du bist die Hoffnung)
1) Herr, du bist die Hoffnung, wo Leben verdorrt,
auf steinigem Grund wachse in mir,
sei keimender Same, sei sicherer Ort,
treib Knospen und blühe in mir.
Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde
an in einem neuen Tag, blühe in mir.
Gott hat uns diese Aufgabe mitten in die Passionszeit gegeben - auch ich und du sind seine liebevoll gehegten Pflänzchen, lasst uns gemeinsam neugierig schauen, was die vor uns liegenden Wochen an Knospen und Farbenreichtum unter diesen besonderne Umständen hervorbringen werden!
Der positive Blick auf die vor uns liegende Zeit.
Ich weiß, dass es auch ganz schöne viele gibt, die sich gerade krass Gedanken um ihre berufliche zukunft und so machen - klar, keiner kann abschätzen, wie lange dieser Zustand andauern wird - ich hoffe und bete, für alle Betroffenen, dass wir das alle gut überstehen!
Ich hoffe und bete!
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