Donnerstag, 26. März 2020

Aus Ausnahmezustand wird Alltag

Seit 1,5 Wochen sitzen wir daheim. Ein gewisser Alltag schleicht sich ein. Wir werden alle ein wenig Krisenprofis. Zoom-Konferenzen sind für immer weniger Menschen ein Fremdwort, sondern sie finden statt. Menschen wollen sich begegnen. Es gibt Ideen und Pläne, was man tun will.

Und es gibt Hänger und Stunden, in denen wenig gelingt, in denen die Zeit durch die Hände rinnt.

Heute Morgen war ich beim Blut spenden. Das erste Mal seit 2006. Es hatte einen Aufruf gegeben. Dem folgen viele Menschen. Es war rappelvoll vorgestern. Da bin ich unverrichteter Dinge umgekehrt. Heute hieß es, Mundschutz ist Pflicht. Das ist ausgesprochen befremdlich. Aber es muss wohl sein.

Heute habe ich mit einigen Jugendlichen geschrieben. Einfach so ein paar Nachrichten. Das tut gut. Diese Lebenszeichen bringen Farbe und Freude in die kontaktarmen Tage.

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