Früher als ich noch Schülerin bzw. Studentin war, bin ich gerne und viel gereist und habe mir von meinen Reisen für mich gute Verhaltensweisen, die die dortigen Bewohner an den Tag legten mit nach Hause genommen und sie zu meinen gemacht. Beispielsweise wie die Britten, die ihren Arm ausstrecken, wenn sie am Zebrastreifen die Strasse überqueren wollen. Das funktioniert hierzulande auch ganz prima. Oder die Art wie die Franzosen ihren Café au Lait aus der Schale trinken. Seither gibt es für mich nur einen solchen Kaffee und wenn ich dann noch ein Croissant habe, dass ich darin eintunken kann......ach einfach himmlisch der Genuss.
Ich schweife ab und berichte von meinen Marotten und sollte doch etwas darüber schreiben was die Covid-19 Krise mit mir macht und wie ich mit der Krise umgehe also weiter im Text:
Kürzlich habe ich ein Videopodcast geschaut bei dem ein aus Korea stammender Amerikaner einen der führenden Professoren in Seoul interviewen durfte,
um Fragen zu klären wie z.B. warum u.a. die Koreaner so gut die Krise meistern. Der Professor erklärte, dass Südkorea leidvoll bittere Lektionen aus früheren Epidemien (Vogelgrippe, Schweinegrippe, SARS-1 u MERS) lernen musste. Diese Erfahrungen aus dieser Zeit sind in der Bevölkerung immer noch sehr präsent und deshalb ist es für viele selbstverständlich z.B. Masken zu tragen, um vor allem den anderen also seinen nächsten zu schützen vor den Tröpfchen zu schützen. Wer mag kann sich das ganze Interview anschauen.
Interview mit koreanischem Professor zu Covid-19
Achtung es ist auf Koreanisch mit engl. Untertiteln!
Es ist ein Akt der Freundlichkeit und ein offensichtliches Zeichen, dass einem der Nächste wichtig ist.
Das brachte mich dann auf den Gedanken, wenn ich mir früher gute Verhaltensweisen von meinen Reisen mit nach Hause genommen habe, kann ich das jetzt doch auch. Ändere ich doch mein Verhalten und trage Mundmasken wie es die Koreaner tun.
Deshalb, um ein Zeichen zu setzen als Akt der Freundlichkeit und dabei mitzuhelfen, dass Masken tragen in der Öffentlichkeit auch schick sein kann bzw. normal sein kann, nähe ich nun welche. Schließlich wird es überall bereits diskutiert und die pros und cons dazu beschrieben und benannt.
Medizinische Masken sollten meiner Meinung da benutzt werden wo sie am nötigsten gebraucht werden, nämlich in Kliniken, bei den Hausärzten u in Pflegeheimen etc. das steht außer Frage-
ABER Mund-und Atemmasken tragen, um andere vor den eigenen Tröpfchen beim Atmen, niesen oder husten zu schützen, kann man tragen und vor allem selbst nähen. Zeit dafür haben viele von uns ja gerade im Überfluss. Es gibt inzwischen ganz viele Anleitungen im Netz.
Hier ein Beispiel
Mundschutz
Da mir diese Art zu medizinisch aussieht, habe ich mir ein anderes Schnittmuster ausgeguckt: CraSy Behelfs Mund-u Atemmaske. Die Anleitung ist kostenlos! Das finde ich sehr nett von der Designer sowas kostenfrei zu Verfügung zu stellen.
Vielleicht inspiriert es euch es mir gleich zu tun. Es würde mich freuen. Bleibt behütet und vor allem gesund eure bjmonitas

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