Montag - die zweite Woche beginnt
Wie geht ihr sie an, die zweite Woche im Homeoffice? Wieder stellt sich die Frage: was kann man Sinnvolles tun, wie kann man Sinn stiften und Hoffnung wecken?
Ich verfolge natürlich auch, was Andere tun und bin beeindruckt, wie flexibel manche sind. So hat beispeilsweise die Philippusgemeinde in Mainz-Bretzenheim die ganze Homepage umgestaltet, im Sinne der Krise, die jetzt ist. Alle Überschriften sind dahingehend verändert, dass da nicht einfach "Gottesdienst" steht, sondern "Beten hilft". Das ist eine andere Perspektive. Es aktiviert, es gibt einem das Gefühl, nicht untätig zusehen zu müssen.
Heute Morgen ist Rolf einkaufen gegangen in der Hoffnung, dass morgens um 8 Uhr noch nicht so viel los wäre. Nach einer ganzen Weile kam er zurück und war sichtlich mitgenommen von dem, was sich da zugetragen hatte. Viele Menschen, leere Regale, im Geschäft zu wenig Abstand - für die Beschäftigten in den Supermärkten eine unzumutbare Situation. Niemand hat mit einander geredet, stattdessen besessenes Einkaufen.
Gestern Abend in den Nachrichten wurde von Venezuela berichtet. Dort erhält ein Rentner 3 Euro zum Leben im Monat. Es gibt häufig kein fließendes Wasser und überhaupt keine grundständig ausgestatteten Krankenhäuser. Bilder von Bettgestellen ohne Matratzen, von Toiletten ohne Toilettensitz waren zu sehen und lassen einen erschrocken zurück. Wir sind hier doch sehr gut versorgt. Die Politiker geben sich unglaublich viel Mühe, allen Erfordernissen gerecht zu werden und Lösungen zu finden, um uns, die Menschen, zu schützen. Ich bin so dankbar, dass wir seriöse Politiker*innen haben. In so einem Krisenmoment zeigt es sich so sehr, wieviel das wert ist.
Diese Woche werden wieder verschiedene Videotreffen stattfinden. Wie habt ihr die Woche geplant? Was werdet ihr versuchen umzusetzen?
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