Samstag, 21. März 2020

21.03.2020

Gestern habe ich davon geschrieben, dass es wichtig ist eine Struktur zu haben und sich Ziele zu setzen und dass sie jetzt im Moment wichtiger denn je sind.

Eine Struktur zu finden, die mich aus der Krise stärker hervorgehen lässt, als zuvor, ist mein Ziel und Ansporn. Eine meiner schwächeren Seiten ist, den Haushalt auf der Höhe zu halten....ich finde Putzen so unheimlich öde....naja.

Jetzt da ich viel Zeit habe, habe ich mir vorgenommen ungeliebte Hausarbeiten in meinen Tagesablauf einzubauen, indem ich eine Aufgabe abarbeite und zwar nur diese eine und diese dafür gründlich.

Natürlich bestehen andere Routinen immer noch wie beispielsweise: Mein Bett lüften bei geöffnetem Fenster und danach aufschütteln und wieder herrichten, sowie kochen, Wäsche waschen, Wäsche zusammen legen, saugen.

Ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Morgenrituale ist mein heiß geliebter Milchkaffee. Seit Weihnachten habe ich einen Milchschäumer, der es mir erlaubt Gesichter zu zaubern. Das macht mir soviel Freude den Kaffee zuzubereiten, ich feiere es geradezu. Zunächst kommt gute Milch (Frischmilch 3,8% nur pasteurisiert und nicht homogenisiert) in den Milchschäumer. Taste drücken und die Maschine läuft. Dann nehme ich meine Schale reibe etwas Kardamom hinein (Der Duft von frisch geriebenen Kardamomsamen ist einfach unbeschreiblich) und etwas Zimt. Sobald die Milch fertig ist, gieße ich sie in die Schale. Davor habe ich frisch gemahlene Espressobohnen in die Vorrichtung meiner Espressomaschine gegeben. Die mit Milch befüllte Schale stelle ich auf die Vorrichtung der Espressomaschine und sobald beide Birnchen rot leuchten kann ich den Knopf drehen und der Kaffee kommt.....
Jeden Tag schaut mich ein anderes Gesicht an und es zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht. Ich weiß, dass das etwas spleenig ist, aber ja mei.....es sei erlaubt seine kleinen Spinnereien auszuleben.

Wenn ich also meinen Kaffee genossen, mich über die Welt da draußen informiert habe und ich die ersten Maschen gestrickt oder das erste Stückchen Faden gesponnen habe, darf nun eine ungeliebte Tätigkeit dran glauben.

Heute war es bei mir der Kühlschrank inkl. Tiefkühlfach. Gerade das Tiefkühlfach hatte es nötig und als es geschafft war, habe ich mich total gefreut. Mich mit positiven Erlebnissen zu versorgen, hält meine Moral hoch und das brauche ich. Ich werde gebraucht, da ich Verantwortung für meine Familie zu tragen habe und auch im Job bestehen muss.

Sich über Kleinigkeiten freuen kann man üben....ich bin da nun mittendrin und stetig dabei. Und ab und zu gibt es Nachrichten via Telegram oder WhatsApp, die einen erfreuen lassen. Mir hat eine liebe Freundin einen Link geschickt: Hallelujah (Corona Version) diese Version möchte ich euch nicht vorenthalten. Wir singen zwar in der Passionszeit kein Hallelujah, aber es sind besondere Zeiten und diese erfordern manchmal Veränderungen und diese Hallelujahversion ist sooo schön gesungen und absolut up-to-date. Ich hoffe ihr habt genauso viel Freude am Hören wie ich. Es würde mich interessieren was ihr davon haltet?!

In diesem Sinne gehabt euch wohl, seid behütet und bleibt gesund! eure bjmonitas



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