Wie schon erwähnt halten Margarete und ich lockeren Kontakt über WhatsApp. Als die Coronakrise uns auch eingeholt hat, fragten wir uns was können wir machen, das sichtbar bleibt, wie oder was uns verbindet während wir uns in Isolation befinden. Margarete hatte die Idee einen Blog zu starten, um unsere Gedanken, Ideen, Ängste etc mit anderen zu teilen. Gerne wirke ich hier mit und berichte aus meinem kleinen Kosmos.
Was hat mich heute so beschäftigt und umgetrieben? Die Ansage, dass es möglicherweise doch zu Ausgangssperren kommen wird, beunruhigt mich, weil ich befürchte, dass ganz viele Menschen nicht mit zu viel Nähe, mit dem Eingesperrt sein, zurecht kommen werden. Es gibt, soweit ich weiß, kaum Studien darüber wie man dies übersteht bzw. überstehen kann. Dieses unseren Unterfangen ist sozusagen einmalig und noch nie da gewesen.
Mir fiel dann in dem Zusammenhang Nelson Mandela ein, der seine besten Lebensjahre in Isolationshaft verbracht hat und doch man mag es kaum glauben unbeschadet diese Zeit überlebt hat. Das ging mir den ganzen Tag durch den Kopf. Wie hat er das geschafft??? Bislang habe ich seine Biografie nicht gelesen das werde ich jetzt, da ich Zeit en Masse habe, nachholen. Ich bin sicher, dass sich dort einige Antworten finden lassen.
Mich hat auch heute der NDR podcast zur Coronakrise mit Prof. Dr. Christian Drosten begleitet und beruhigt. Auch wenn ich nicht immer alles verstehe, wenn Herr Drosten zu sehr ins Detail geht, mag ich die Art wie er verschiedenes grade rückt und erklärt. Für mich ist es wichtig von einem sachlichen, unaufgeregten Experten informiert zu werden. Das gibt mir eine gewisse Orientierung in diesem ganzen Chaos.
Des weiteren schaue ich meine Handarbeitsvideopodcasts an auch in denen dreht es sich um Corona, nicht ausschließlich, aber eben auch. Heute habe ich von einer Youtuberin aus Österreich erfahren was ihre Großtante mit 92 Jahren macht und wie sie mit der Krise umgeht. Sie meinte ganz lakonisch....es fallen doch keine Bomben....insofern können wir Ruhe bewahren und so schlimm wird es nicht werden. Irgendwie verrückterweise hat sie recht. Außerdem halte sie Disziplin mache jeden Morgen ihre Übungen und pflege jeden Tag 3 Gärten ihren eigenen und die ihrer zwei Nachbarn. Mit Lebensmitteln würde sie von den Nachbarn versorgt, damit sie sich nicht unnötig einem Risiko aussetzen müsse.
Es ist klar man braucht Struktur, einen Plan oder ein Ziel in diesen Zeiten. Beschäftigung mit schönen Dingen und körperliche Betätigung. Das hilft dabei Ruhe zu bewahren und nicht durchzudrehen. Ich werde also versuchen, die körperliche Betätigung besser in meinen Alltag zu integrieren. Wie und ob mir das gelingt, davon morgen mehr.
Mit diesem Blumengruß
verabschiede ich mich für heute....gehabt euch wohl und seid behütet u vor allem bleibt gesund eure Bianka
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