Ein neuer Morgen und zwei Einträge sind hier neu hinein gekommen. Das freut mich. Es ist ein richtiges Hoffnungszeichen.
Von den anderen Autorinnen lerne ich, dass ich selbst mal was zu mir sagen sollte. Ich heiße Margarete, bin 34 Jahre alt, wohne in Mainz und bin in Rheinhessen Gemeindepädagogin. In meinem Fall bedeutet das die kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in fünf Gemeinden. Zu den Jugendlichen dort gehört seit Anfang meines Tuns Toni, die hier auch schon geschrieben hat.
Heute ist Samstag. Das erste Wochenende im Krisenmodus. Draußen singen die Vögel, aber es ist grau und regnet. Das wird es vielleicht etwas leichter möglich machen, dass die Leute zu Hause bleiben.
Gestern haben wir einen ersten Versuch unternommen, uns mit dem Jugendtreff zu treffen, der normalerweise mit bis zu 15 Leuten zusammenkommt. Leider kamen nur zwei Jungs in unseren Chat hinein. Marcel, Toni und ich haben uns dann so ein bisschen ausgetauscht.
So gilt es weiter, Wege zu finden, um verbunden zu bleiben und nicht nachzulassen. Dazu ein Vers aus Paul Gerhardt Lied: Befiehl du deine Wege.
Befiehl du deine Wege
und was dein Herze lenkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

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