Heute war ich zum ersten Mal seit Beginn dieser Krisen-Zeit mit meiner Mutter einkaufen und ich muss zugeben: ein wenig geschockt war ich schon.
Vor dem Geschäft standen die Kunden schlange (natürlich mit 1,5m Abstand). Erst wenn ein Kunde den Laden verlassen hatte, durfte ein Neuer das Gebäude betreten.
Von innen sah die Lage nicht besser aus:
Menschen mit Mundschutz, Abstandsmarkierungen auf dem Boden vor der Fleischtheke und vor allem völlig leergefegte Regale. Von Toilettenpapier und Mehl fehlte jede Spur. Und auch mit der Seife sah es eher schlecht aus.
Das diese 3 Waren gerne gehamstert werden war mir ja bewusst, aber auch die Brotabteilung hat schon bessere Zeiten erlebt. Aufbackbrötchen? - Fehlanzeige!
Auch wenn wir das Geschäft letztendlich ohne Toilettenpapier und Mehl verlassen mussten (wir hamstern nicht, es wird daheim nur langsam echt knapp), ist zumindest der Wocheneinkauf erledigt und die nächsten Tage kann gekocht werden.
Wenn man mal so darüber nachdenkt, ist es eigentlich echt verrückt...
Wir haben eine so große Auswahl an Waren und beschweren uns, sobald mal ein kleiner Teil davon wegfällt, anstatt dankbar dafür zu sein, dass uns hier in Deutschland eine so große Vielfalt (z.B. an Lebensmitteln) zur Verfügung steht.
Dennoch mein Appell an alle:
Auch wenn ihr Angst habt ; hört mit den Hamsterkäufen auf. Wenn jeder nur so viel wie wirklich nötig kauft, gibt es auch genug für alle!
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