Gerade habe ich bei einem Mitautor oder Mitautorin die Frage gelesen, wie wir mit diesem Umstand umgehen im Homeoffice arbeiten zu müssen. Ich finde es insgesamt sehr schwierig zu arbeiten, weil ich ja mit Menschen arbeite und wenn ich diesen zu ihrem eigenen Schutz fern bleiben muss, dann kann ich am Ende des Tages lediglich auf wenig "Geleistetes" zurückblicken.
Eine Tätigkeit darf ich ausüben. Ich darf, kann und soll weiterhin Gottesdienste im Altersheim durchführen. Glücklicherweise verfügt die Einrichtung über die Möglichkeit den Gottesdienst über Lautsprecher in jedes Zimmer zu übertragen. Es wird also eine One-woman-show, will heißen alleine in der Kapelle. Das wird spannend!
Ich freue mich natürlich darüber auch wenn ich ohne Organist und wie es grade aussieht ohne meine Gesangbuchbegleit-CDs ergo ohne musikalische Begleitung den Gottesdienst leiten werde. Meine CDs befinden sich in meinem Büro und das darf ich nicht aufsuchen, wegen der Sicherheitsbestimmungen des Hauses. Das schränkt mich in der Auswahl der Lieder ein, weil ich nicht alle Lieder a capella singen kann. Aber ich mag gar nicht jammern, sondern ich werde mein Bestes aus mir herausholen, dass es trotz aller Widrigkeiten ein schöner Gottesdienst wird.
So hoffe ich, dass ich heute noch in Intranet komme, das hat den ganzen Tag noch nicht funktioniert. Naja es ist eben grade so wie es ist. Deswegen habe ich mich für morgen bei meiner Arbeitsstelle angemeldet. Mein Passierschein kam ja bereits vergangenen Freitag. Es wird also alles klappen mit der nötigen Geduld.
Was mich freut ist die Tatsache, dass uns die Ausgangssperre erspart geblieben ist und die Maßnahmen anscheinend greifen. Es berührt mich, wenn ich von Geschichten lese oder höre, wie sich Solidarität breit macht. So meldeten sich weit mehr freiwillige Helfer bei einem Bauern aus dem anderen Stadtteil, der einen verzweifelten Hilferuf in Facebook platziert hatte.
Das ist mein Blitzlicht für heute. Gehabt euch wohl, bleibt behütet und vor allem bleibt gesund. Eure bjmonitas
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